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10.10.2011 Wanfried

Tourismus in Wanfried wächst rasant

Übernachtungszahlen steigen um 39,7% 

Eine gute Nachricht konnten jetzt die Tourismusverbände im Werra-Meißner-Kreis vermelden: In der Zeit von Januar bis August 2011 besuchten knapp 97.000 Menschen den heimischen Landkreis. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Besucher damit um 4,4 Prozent. Eine genauere Analyse der Besucherzahlen offenbart jedoch erhebliche örtliche Unterschiede: Großen Zuwächsen in Wanfried und Meinhard stehen teilweise stark rückläufige Übernachtungszahlen in Eschwege, Bad Sooden-Allendorf und Witzenhausen gegenüber. Da statistisch weder Gäste in Ferienwohnungen noch Tagestouristen erfasst werden, machen sich dabei besonders die fehlenden Hotelbetten in Eschwege bemerkbar. Die Übernachtungszahlen in der Kreisstadt nahmen gegenüber dem Vorjahr um 9,8 Prozent ab. Witzenhausen und Bad Sooden-Allendorf hatten Rückgänge von 2,8 Prozent und 2,5 Prozent zu verzeichnen. Die Kurstadt bleibt mit 27.645 Besuchern und 227.856 Übernachtungen aber gleichwohl größter heimischer Tourismusstandort.

Rasantes Wachstum in Wanfried und Meinhard
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Spektakuläre Zuwächse konnten hingegen Meinhard und Wanfried vermelden. Während in der Gemeinde Meinhard die
Übernachtungszahlen um 34,7 Prozent stiegen, kann die Stadt Wanfried mit einer Steigerung von 39,7 Prozent die höchsten Zuwächse für sich verbuchen.

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Wanfried und die Stadtteile erfreuen sich bei Touristen großer Beliebt-heit – die Übernachtungszahlen sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen.
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Bild: H. Müller

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Die positiven Zahlen hat die Brombeermannstadt vielen Faktoren zu verdanken. Zwei verdienen es, an erster Stelle genannt zu werden: Die Tourist-Info und die Werratal-Tourismus Marketing GmbH in Eschwege sowie die ortsansässigen Gastronomie-, Hotel- und Beherbergungs-betriebe in Wanfried. Ihre professionelle und engagierte Arbeit verdient Anerkennung und großes Lob.
Auch die Kommune selbst war nicht untätig und hat in den vergangenen Jahren viel in den Ausbau der Tourismus-infrastruktur investiert. Hier sind in erster Linie die drei geschaffenen Premiumwanderwege P5, P6 und P12 zu nennen, deren Umsetzung auch durch die CDU-Fraktion von Anfang an positiv begleitet und unterstützt wurde. Die Kommune hat 50% der Kosten getragen. „Gut angelegtes Geld“, meint Bürgermeister Gebhard. Sowohl einheimische als auch auswärtige Wanderfreunde nehmen die Wege in großem Maße an, was sich nicht zuletzt auch durch die Übernachtungszahlen ausdrücke. Ein Viertel der ausge-zeichneten Premiumwanderwege im Werra-Meißner-Kreis befindet sich damit in Wanfried. In den Tourismusstandort wurden auch erhebliche private Investitionen getätigt. Große Bedeutung kommt hier dem Ausbau und der Weiterentwicklung des historischen Hafens durch den Förderverein „Historischer Hafen“ zu. „Der Hafen ist ein großer Anziehungspunkt und trägt ebenfalls wesentlich zu den positiven Zahlen bei,“ ist sich Bürgermeister Wilhelm Gebhard sicher.

Nicht vergessen werden darf die Arbeit der vielen weiteren ehrenamtlichen Akteure. In der Kernstadt wie auch in den Stadtteilen tragen die Landfrauen, die Heimatvereine, weitere Vereine und Privatleute durch Pflege- und Verschönerungsarbeiten an öffentlichen Wegen und Flächen erheblich dazu bei, dass sich die Kommune den Gästen von einer guten und sauberen Seite zeigt. „Das ist die Grundvoraussetzung für den Tourismus,“ ist Bürgermeister Gebhard dankbar. Genannt werden muss ebenfalls die Wanfrieder Gästeführerzunft. Sie hat bereits zahlreichen Tages- und Übernachtungsgästen die Schönheit und die Geschichte Wanfrieds näher gebracht; diejenigen, die bereits dabei waren, sind voll des Lobes und erzählen es weiter. Als wahrer Geheimtipp gilt auch das Heimatmuseum und Dokumentationszentrum zur deutschen. Nachkriegs-geschichte, welches von Übernachtungs- und Tages-touristen gerne besucht wird. Auch die Arbeit der Bürgergruppe für den Erhalt Wanfrieder Häuser hat großen Anteil an der touristischen Entwicklung der Stadt. Einige hundert Übernachtungen kommen pro Jahr durch die zahlreichen Interessenten für leerstehende Immobilien zusammen, die teilweise mehrere Tage in Wanfried verweilen, um die passende Immobilie zu finden. Bürgermeister Gebhard verweist in diesem Zusammenhang auf die vielfältige und durchweg positive Medienpräsenz. Große deutsche Tageszeitungen, Fernseh- und Radiosender geben sich die Klinke in die Hand, um über die zahlreichen Initiativen in Wanfried zu berichten.

Positive Nachrichten über eine engagierte Stadt erzeugen eine breite Aufmerksamkeit, wodurch Bekanntheitsgrad und Interesse an der Brombeermannstadt wachsen. Bürgermeister Wilhelm Gebhard verspricht, auch zukünftig nichts unversucht zu lassen, um den Bekanntheitsgrad Wanfrieds durch eine starke Präsenz in den Medien noch weiter zu steigern. „Die Vermarktung muss unvermindert weitergehen, wenn wir weiter erfolgreich sein wollen. Alle Bürgerinnen und Bürger Wanfrieds sind aufgerufen, sich als Botschafter der Stadt an der Vermarktungsoffensive zu beteiligen, in dem sie im Familien- und Bekanntenkreis für Wanfried und seine Vorzüge werben, ob als Wohn- oder Urlaubsort“, so Gebhard.

 

© CDU Wanfried unter Verwendung von Material der Werra Rundschau

 

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