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Eine gute Nachricht konnten jetzt die
Tourismusverbände im Werra-Meißner-Kreis vermelden: In der
Zeit von Januar bis August 2011 besuchten knapp 97.000
Menschen den heimischen Landkreis. Gegenüber dem Vorjahr stieg
die Zahl der Besucher damit um 4,4 Prozent. Eine genauere
Analyse der Besucherzahlen offenbart jedoch erhebliche
örtliche Unterschiede: Großen Zuwächsen in Wanfried und
Meinhard stehen teilweise stark rückläufige
Übernachtungszahlen in Eschwege, Bad Sooden-Allendorf und
Witzenhausen gegenüber. Da statistisch weder Gäste in
Ferienwohnungen noch Tagestouristen erfasst werden, machen
sich dabei besonders die fehlenden Hotelbetten in Eschwege
bemerkbar. Die Übernachtungszahlen in der Kreisstadt nahmen
gegenüber dem Vorjahr um 9,8 Prozent ab. Witzenhausen und Bad
Sooden-Allendorf hatten Rückgänge von 2,8 Prozent und 2,5
Prozent zu verzeichnen. Die Kurstadt bleibt mit 27.645
Besuchern und 227.856 Übernachtungen aber gleichwohl größter
heimischer Tourismusstandort.
Rasantes Wachstum in Wanfried und
Meinhard
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Spektakuläre Zuwächse konnten hingegen Meinhard und Wanfried
vermelden. Während in der Gemeinde Meinhard die
Übernachtungszahlen um 34,7 Prozent stiegen, kann die Stadt
Wanfried mit einer Steigerung von 39,7 Prozent die höchsten
Zuwächse für sich verbuchen.
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Wanfried und die Stadtteile erfreuen sich bei
Touristen großer Beliebt-heit – die Übernachtungszahlen sind
im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen.
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Bild: H. Müller
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Die positiven Zahlen hat die Brombeermannstadt
vielen Faktoren zu verdanken. Zwei verdienen es, an erster
Stelle genannt zu werden: Die Tourist-Info und die
Werratal-Tourismus Marketing GmbH in Eschwege sowie die
ortsansässigen Gastronomie-, Hotel- und Beherbergungs-betriebe
in Wanfried. Ihre professionelle und engagierte Arbeit
verdient Anerkennung und großes Lob.
Auch die Kommune selbst war nicht untätig und hat in den
vergangenen Jahren viel in den Ausbau der
Tourismus-infrastruktur investiert. Hier sind in erster Linie
die drei geschaffenen Premiumwanderwege P5, P6 und P12 zu
nennen, deren Umsetzung auch durch die CDU-Fraktion von Anfang
an positiv begleitet und unterstützt wurde. Die Kommune hat
50% der Kosten getragen. „Gut angelegtes Geld“, meint
Bürgermeister Gebhard. Sowohl einheimische als auch auswärtige
Wanderfreunde nehmen die Wege in großem Maße an, was sich
nicht zuletzt auch durch die Übernachtungszahlen ausdrücke.
Ein Viertel der ausge-zeichneten Premiumwanderwege im
Werra-Meißner-Kreis befindet sich damit in Wanfried. In den
Tourismusstandort wurden auch erhebliche private Investitionen
getätigt. Große Bedeutung kommt hier dem Ausbau und der
Weiterentwicklung des historischen Hafens durch den
Förderverein „Historischer Hafen“ zu. „Der Hafen ist ein
großer Anziehungspunkt und trägt ebenfalls wesentlich zu den
positiven Zahlen bei,“ ist sich Bürgermeister Wilhelm Gebhard
sicher.
Nicht vergessen werden darf die Arbeit der vielen weiteren
ehrenamtlichen Akteure. In der Kernstadt wie auch in den
Stadtteilen tragen die Landfrauen, die Heimatvereine, weitere
Vereine und Privatleute durch Pflege- und
Verschönerungsarbeiten an öffentlichen Wegen und Flächen
erheblich dazu bei, dass sich die Kommune den Gästen von einer
guten und sauberen Seite zeigt. „Das ist die
Grundvoraussetzung für den Tourismus,“ ist Bürgermeister
Gebhard dankbar. Genannt werden muss ebenfalls die Wanfrieder
Gästeführerzunft. Sie hat bereits zahlreichen Tages- und
Übernachtungsgästen die Schönheit und die Geschichte Wanfrieds
näher gebracht; diejenigen, die bereits dabei waren, sind voll
des Lobes und erzählen es weiter. Als wahrer Geheimtipp gilt
auch das Heimatmuseum und Dokumentationszentrum zur deutschen.
Nachkriegs-geschichte, welches von Übernachtungs- und
Tages-touristen gerne besucht wird. Auch die Arbeit der
Bürgergruppe für den Erhalt Wanfrieder Häuser hat großen
Anteil an der touristischen Entwicklung der Stadt. Einige
hundert Übernachtungen kommen pro Jahr durch die zahlreichen
Interessenten für leerstehende Immobilien zusammen, die
teilweise mehrere Tage in Wanfried verweilen, um die passende
Immobilie zu finden. Bürgermeister Gebhard verweist in diesem
Zusammenhang auf die vielfältige und durchweg positive
Medienpräsenz. Große deutsche Tageszeitungen, Fernseh- und
Radiosender geben sich die Klinke in die Hand, um über die
zahlreichen Initiativen in Wanfried zu berichten.
Positive Nachrichten über eine engagierte Stadt erzeugen eine
breite Aufmerksamkeit, wodurch Bekanntheitsgrad und Interesse
an der Brombeermannstadt wachsen. Bürgermeister Wilhelm
Gebhard verspricht, auch zukünftig nichts unversucht zu
lassen, um den Bekanntheitsgrad Wanfrieds durch eine starke
Präsenz in den Medien noch weiter zu steigern. „Die
Vermarktung muss unvermindert weitergehen, wenn wir weiter
erfolgreich sein wollen. Alle Bürgerinnen und Bürger Wanfrieds
sind aufgerufen, sich als Botschafter der Stadt an der
Vermarktungsoffensive zu beteiligen, in dem sie im Familien-
und Bekanntenkreis für Wanfried und seine Vorzüge werben, ob
als Wohn- oder Urlaubsort“, so Gebhard.
© CDU Wanfried unter Verwendung von Material
der Werra Rundschau |