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22.08.2011 Hofgeismar

Kontakt zu Landes- und Bundespolitik

Gebhard nahm an Tagung nordhessischer Wahlbeamter teil

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Bürgermeister Wilhelm Gebhard nahm kürzlich an einer Arbeitstagung nordhessischer Wahlbeamter in Hofgeismar teil. Mit dabei waren neben einigen Bürgermeistern auch die Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke, der Landtagsabgeordnete und ehemalige hessische Umwelt-minister Wilhelm Dietzel sowie zur Freude aller der stv. Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Michael Meister. Letzterer berichtete ausführlich über die aktuelle finanzpolitische Lage in der EU und über die Vorgehensweise der Bundesregierung zu dieser Thematik.

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Im Anschluss an die Arbeitstagung stellte man sich zum gemeinsamen Gruppenfoto auf: Jeweils von links nach rechts: (1. Reihe) Bürger-meister Heinrich Sattler Hofgeismar, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Eva Kühne-Hörmann, der stv. Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion MdB Dr. Michael Meister, Bürgermeister Martin Wagner (Homberg/Efze);(2. Reihe) Bürgermeister Karl-Wilhelm Lange (Fritzlar), MdL Wilhelm Dietzel, Bürgermeister Klaus Wagner (Oberaula); (3. Reihe) RP Dr. Walter Lübcke, Bürgermeister Wilhelm Gebhard; (4. Reihe) Bürgermeister Peter Tigges (Spangenberg), Bürgermeister Klemens Olbrich (Neukirchen) Bürgermeister Michael Aufenanger (Ahnatal).
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Ein weiterer Themenschwerpunkt der Arbeitstagung war die Energiepolitik in Deutschland. Die Bürgermeister machten bei der Diskussion um den beschlossenen Atomausstieg deutlich, dass dezentrale Lösungen vor Ort besser seien, als bspw. ausschließlich auf große Offshore-Parks an den Küsten zu setzen, die wiederum große Leitungstrassen verursachen. So wurde auch über Wind- und Wasser-kraftanlagen diskutiert und beraten. "Energieerzeugung müsse dezentral vor Ort geschehen, wo es sinnvoll und nachhaltig ist. Bürgerbeteiligungsmodelle sind dabei zu favorisieren", so die abschließende Meinung der Bürger-meister.

Weitere Themen waren die Unterstützung von Familien, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Situation auf dem Arbeitsmarkt und die Gewerbesteuer.
Bürgermeister Gebhard machte in der Diskussion um eine mögliche Abschaffung der Gewerbesteuer besonders auf die finanzielle Situation der Stadt Wanfried aufmerksam. Auf die Gewerbesteuer können keinesfalls verzichtet werden, solange keine ernsthafte Alternative zur Gewerbesteuer gefunden werde.

Am Ende der Tagung war man sich einig, dass Veranstaltungen dieser Art regelmäßiger stattfinden müssen. Vornehmlich die Bürgermeister begrüßten die Diskussion mit Bundes- und Landespolitikern. Von den lokalen Problemen sind die Menschen am ehesten betroffen. Deshalb sei es wichtig, dass die Lokalpolitik auch stets den Kontakt zu Bundes- und Landespolitikern sucht und hält, um Fehlentwicklungen frühzeitig zu vermeiden.
Dem gastgebenden Bürgermeister Henner Sattler aus Hofgeismar dankten alle Teilnehmer für die Gastfreund-schaft.
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