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19.03.2011 Wanfried-Aue

3 Bürgermeister und ihre "Tour de Werra"

CDU-Bürgermeister setzen Zeichen gegen Werraversalzung

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Sie wollen ein deutliches Zeichen setzen und dafür haben sie sich etwas besonders einfallen lassen: Die drei Bürgermeister Frank Hix (Bad Sooden-Allendorf), Alexander Heppe (Eschwege) und Wilhelm Gebhard (Wanfried) tauschten heute Vormittag ihren Platz am Schreibtisch gegen die Drahtesel und radelten ab Kleinvach entlang der Werra über Eschwege bis nach Wanfried.

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Drei Bürgermeister und ihre "Tour de Werra".

Foto: Winter

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Klare Botschaft der radelnden Bürgermeister: (v.li.) Frank Hix (Bad Sooden-Allendorf), Wilhelm Gebhard (Wanfried) und Alexander Heppe (Eschwege).

Foto: Winter

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„Unsere drei Städte sind durch die Werra verbunden, also wollen wir auch gemeinsam gegen das Problem der Werraversalzung angehen“, sagt Frank Hix. „Wir wollen so die Protestaktion unterstützen und die Werra wieder verstärkt in den Fokus rücken“, sagen Alexander Heppe und Wilhelm Gebhard. Es sei höchste Zeit, dass der Runde Tisch seine Arbeit wieder aufnehme. „Der erste Termin hierfür ist geplatzt, aber im April soll’s weitergehen“, berichtet Hix. Im Kern gehe es darum, darauf zu drängen, dass die erarbeiteten Empfehlungen des Runden Tisches von K+S umgesetzt werden. „Die Werra kann nur gerettet werden, wenn Salzabfälle vermieden werden, die Versenkung von Salzlaugen in den Untergrund gestoppt wird und die Abfälle über eine Fernrohrleitung an die Nordsee umweltverträglich entsorgt werden“, so die Forderung der drei CDU-Bürgermeister.

Auf ihrem Weg nach Wanfried legten die drei Radler eine Pause in Eschwege am Stad ein. Dort fand heute bis 13 Uhr ein Protestaktion statt. Mit dem Bau einer symbolischen Pipeline und in weißen Overalls gekleidete Personen, die mit riesigen Salzstreuern bestückt waren, wurde sichtbar auf das Werra-Problem aufmerksam gemacht. „Wir werden nachher, wenn wir in Wanfried angekommen sind zwar schön kaputt sein, aber unser Heimatfluss muss jedem von uns jede Mühe wert sein“, so Hix, Heppe und Gebhard. Die drei Bürgermeister hoffen nun, dass endlich wieder Bewegung in die Sache kommt und alle an einem Strang ziehen. „Uns eint ja nicht nur das Werra-Problem, sondern auch, dass wir in unseren Städten alle dasselbe Problem haben: Wir haben keine eigene Mehrheit im Parlament – dadurch verzögert sich vieles.“
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Waren gut angekommen in Eschwege bei der Protestaktion: (v.li.) die Bürgermeister Heppe, Gebhard und Hix mit Andreas Otte aus Northeim, der sich ebenfalls für die Pipeline stark macht.

Foto: Liese

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Verzögert hat sich heute Vormittag allerdings nichts. Nach einem stärkenden Frühstück in Kleinvach ging’s weiter Richtung Eschwege. „Die Radwege sind in einem Top-Zustand – die Rad-Touristen können kommen“, inspizierten Heppe, Hix und Gebhard auf ihrer Fahrt auch gleich die heimischen Radwege.

 

Quelle: Marktspiegel 19.03.2011 | Lars WINTER

 

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