|
.
Die CDU Kandidaten für die Ortsbeiratswahl Aue
informierten sich vor Ort bei Bürgermeister Wilhelm Gebhard
über die seit einigen Jahren heftig in der Bevölkerung
diskutierte Birkenallee am Ortseingang von Aue. Für dieses
Problem konnte Bürgermeister Gebhard kürzlich eine Lösung
präsentieren.
.
|
 |
|
.
Die CDU-Kandidaten für den Ortsbeirat
Aue wurden bei einem Vor-Ort-Termin von Bürgermeister
Wilhelm Gebhard über die Situation an der Birkenallee
informiert: Hans-Jürgen Germerodt, Robert Köcher, Dirk
Valaschek, Thomas Bachmann und Albrecht Kanngießer (es fehlt
Sebastian Loll) sind erfreut über das bürgerfreundliche
Ergebnis.
.. |
.
Zahlreiche Versuche der Anwohner, des
Ortsbeirats und der Stadt auf Entfernung der Birken waren
voraus gegangen, scheiterten jedoch jeweils an der
Naturschutzbehörde des Werra-Meißner-Kreises. Begründung war,
dass es sich hierbei um eine ortsbildprägende, historische
Eingrünung im Außenbereich handele. Für die Fällung könne es
aus naturschutzrechtlicher Sicht keine Genehmigung geben. Auch
Unterschriftenlisten, die in Aue ausgefüllt wurden, blieben
unberücksichtigt. Die Anwohner, die heftig unter dem
natürlichen und ganzjährigen Abwurf von Pollen, Blüten und
Blättern litten, fühlten sich im Stich gelassen. In 2010 kam
es dann leider zu Selbstjustiz. Die ersten 6 Birken wurden auf
illegalem Weg von bislang noch immer unbekannten Tätern so
sehr beschädigt, dass sie Ende 2010 entfernt werden mussten,
weil eine Gefahr von den Birken ausging. Die Stadt war
gezwungen, eine Anzeige gegen unbekannt zu stellen und zeigte
das notwendige Fällen beim Werra-Meißner-Kreis an. Daraufhin
erfolgte ein kostenpflichtiger Bescheid des
Werra-Meißner-Kreises mit der Aufforderung, neue Birken als
Ersatz zu pflanzen, was auf großes Unverständnis im Magistrat,
im Ortsbeirat und bei den betroffenen Anwohnern führte.
Bürgermeister Gebhard schlug daraufhin im Magistrat und in der
Ortsbeiratssitzung im Februar vor, ein Vermittlungsgespräch
mit dem zuständigen Dezernenten beim Werra-Meißner-Kreis, 1.
Kreisbeigeordneten Henry Thiele, zu führen. Dies tat er dann
auch zusammen mit Bauhofleiter Gerd Mosebach. Sie konnten
kürzlich das erfreuliche Ergebnis bei einem Vor-Ort-Termin dem
Ortsbeirat und zahlreichen Bürgern aus Aue vorstellen. Danach
dürfen innerhalb der nächsten 2 Jahre noch weitere Birken bis
zum nächsten Wirtschaftsweg gefällt werden. Als
Ersatzbepflanzung entschieden sich Ortsbeirat, Anwohner und
anwesende Auer Bürger für den Feldahorn. Die CDU Kandidaten
von Aue begrüßen dieses Ergebnis und dankten Bürgermeister
Gebhard und Gerd Mosebach für das Vermittlungsgespräch beim
Werra-Meißner-Kreis. Das ist ein bürgerfreundliches Vorgehen,
wie man es sich nur wünschen könne. Thomas Bachmann und
Hans-Jürgen Germerodt sagten schon jetzt jeweils eine
Baumspende zu.
|