|
.
Fraktionsvorsitzende Ilse v. Scharfenberg, stv.
CDU-Stadtverbandsvorsitzende Jutta Niklass, Bürgermeister
Wilhelm Gebhard und Stadtrat Dr. Gotthard Eickhoff trafen sich
am Wanfrieder Hafen mit dem 1. Vorsitzenden des Fördervereins
Historischer Hafen, Ernst-Wilhelm Kalden und dessen
Stellvertreter Hubertus Wetzestein, um über eine Thematik zu
diskutieren, die bereits von zahlreichen Wanfriedern
angesprochen wurde.
.
|
 |
|
.
Ilse v. Scharfenberg, Jutta Niklass,
Ernst Hähnert, Wilhelm Gebhard, Hubertus Wetzestein, Dr.
Gotthard Eickhoff und Ernst-Wilhelm Kalden (v.l.n.r.)
im Gespräch am Wanfrieder Hafen.
.. |
.
Diskussionsgegenstand war das unebene
Hafengelände. Insbesondere Menschen, die auf einen Rollstuhl
angewiesen sind oder Seniorinnen und Senioren, die einen
Rollator als Gehhilfe benötigen, klagen über den schlechten
und unebenen Untergrund, stellen Ilse v. Scharfenberg und
Wilhelm Gebhard fest. Nur mühsam komme man mit den genannten
Fortbewegungsmitteln voran. Manche meiden aus diesem Grund
auch Wanfrieds schönsten Platz. An der Diskussion beteiligt
war auch Ernst Hähnert, 96-jähriger Wanfrieder, der selbst
einen Rollator nutzt. Bürgermeister Wilhelm Gebhard
ergänzte, dass auch Fahrradfahrer bereits über diese
Problematik geklagt hatten. „Wer in den Sommermonaten
aufmerksam das Geschehen am Hafen beobachtet, muss erkennen,
dass der wuchtige, unebene Steinbelag vielen Nutzern das
Leben schwer macht,“ so Gebhard. Der Steinbelag wurde in den
70- und 80-iger Jahren verlegt. „Damals hatte der Platz auch
noch nicht diese touristische Bedeutung,“ so Kalden. Den
Werratal-Radweg wie auch den Herkules-Wartburg Radweg, die
über den Wanfrieder Hafen führen, gab es noch nicht.
Gemeinsam wolle man die Thematik weiterdiskutieren. Man will
Möglichkeiten ausloten, die sich in das hist. Hafenbild
einfügen und mit dem Denkmalschutz verträglich sind. Ein
barrierefreier Teilbereich in Form eines Wegs über das
Hafengelände solle geprüft und ggf. angelegt werden. „Das
wäre auch die logische Ergänzung zu dem bereits barrierefrei
angelegten Zugang zu den Toiletten“, so Kalden. Bei allen
Planungen müssen vor allem die Kosten im Blick gehalten
werden. Diese gelte es jetzt zunächst zu ermitteln. Man
könne bei der finanziellen Situation der Stadt nicht um
jeden Preis dieses Problem lösen, aber ein ernsthafter
Versuch sollte es im Sinne der Betroffenen wert sein. Evtl.
gibt es aber auch Förderprogramme für Barrierefreiheit, die
man in Anspruch nehmen kann.
.
|
 |
|
.
Der unebene Boden stellt insbesondere
für ältere und für geh-behinderte Menschen ein Hindernis dar.
.. |
.
In diesem Zusammenhang sprach der Hafenverein
die Kommunalpolitiker auf weitere Punkte an, die es aus
ihrer Sicht zu entwickeln gelte. Die Werrapromenade zwischen
Hafen und dem Kneipp®-Pfad der Sinne mit Wasser-tretanlage
müsse als verbindendes Element stärker in das Gesamtkonzept
einbezogen werden. Auch der Bootsanleger müsse aus Sicht des
Vereins erweitert werden, so Hubertus Wetzestein und
Ernst-Wilhelm Kalden. Der Hafenverein werde bei allen
Vorschlägen tatkräftig mithelfen, jedoch benötige man auch
die Stadt bei der Umsetzung. Man wolle in Kürze mit den
Kommunalpolitikern einen Vor-Ort-Termin vereinbaren, um die
Punkte, die dem Hafenverein wichtig sind, gemeinsam zu
erörtern. Bürgermeister Wilhelm Gebhard und die Vertreter
der CDU haben ihre Teilnahme wie auch Unterstützung
zugesagt. |