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08.03.2011 Wanfried

Steinbelag macht das Leben schwer

CDU im Gespräch mit dem Förderverein Historischer Hafen

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Fraktionsvorsitzende Ilse v. Scharfenberg, stv. CDU-Stadtverbandsvorsitzende Jutta Niklass, Bürgermeister Wilhelm Gebhard und Stadtrat Dr. Gotthard Eickhoff trafen sich am Wanfrieder Hafen mit dem 1. Vorsitzenden des Fördervereins Historischer Hafen, Ernst-Wilhelm Kalden und dessen Stellvertreter Hubertus Wetzestein, um über eine Thematik zu diskutieren, die bereits von zahlreichen Wanfriedern angesprochen wurde. 

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Ilse v. Scharfenberg, Jutta Niklass, Ernst Hähnert, Wilhelm Gebhard, Hubertus Wetzestein, Dr. Gotthard Eickhoff und Ernst-Wilhelm Kalden (v.l.n.r.) im Gespräch am Wanfrieder Hafen.

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Diskussionsgegenstand war das unebene Hafengelände. Insbesondere Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind oder Seniorinnen und Senioren, die einen Rollator als Gehhilfe benötigen, klagen über den schlechten und unebenen Untergrund, stellen Ilse v. Scharfenberg und Wilhelm Gebhard fest. Nur mühsam komme man mit den genannten Fortbewegungsmitteln voran. Manche meiden aus diesem Grund auch Wanfrieds schönsten Platz. An der Diskussion beteiligt war auch Ernst Hähnert, 96-jähriger Wanfrieder, der selbst einen Rollator nutzt. Bürgermeister Wilhelm Gebhard ergänzte, dass auch Fahrradfahrer bereits über diese Problematik geklagt hatten. „Wer in den Sommermonaten aufmerksam das Geschehen am Hafen beobachtet, muss erkennen, dass der wuchtige, unebene Steinbelag vielen Nutzern das Leben schwer macht,“ so Gebhard. Der Steinbelag wurde in den 70- und 80-iger Jahren verlegt. „Damals hatte der Platz auch noch nicht diese touristische Bedeutung,“ so Kalden. Den Werratal-Radweg wie auch den Herkules-Wartburg Radweg, die über den Wanfrieder Hafen führen, gab es noch nicht. Gemeinsam wolle man die Thematik weiterdiskutieren. Man will Möglichkeiten ausloten, die sich in das hist. Hafenbild einfügen und mit dem Denkmalschutz verträglich sind. Ein barrierefreier Teilbereich in Form eines Wegs über das Hafengelände solle geprüft und ggf. angelegt werden. „Das wäre auch die logische Ergänzung zu dem bereits barrierefrei angelegten Zugang zu den Toiletten“, so Kalden. Bei allen Planungen müssen vor allem die Kosten im Blick gehalten werden. Diese gelte es jetzt zunächst zu ermitteln. Man könne bei der finanziellen Situation der Stadt nicht um jeden Preis dieses Problem lösen, aber ein ernsthafter Versuch sollte es im Sinne der Betroffenen wert sein. Evtl. gibt es aber auch Förderprogramme für Barrierefreiheit, die man in Anspruch nehmen kann.

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Der unebene Boden stellt insbesondere für ältere und für geh-behinderte Menschen ein Hindernis dar.

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In diesem Zusammenhang sprach der Hafenverein die Kommunalpolitiker auf weitere Punkte an, die es aus ihrer Sicht zu entwickeln gelte. Die Werrapromenade zwischen Hafen und dem Kneipp®-Pfad der Sinne mit Wasser-tretanlage müsse als verbindendes Element stärker in das Gesamtkonzept einbezogen werden. Auch der Bootsanleger müsse aus Sicht des Vereins erweitert werden, so Hubertus Wetzestein und Ernst-Wilhelm Kalden. Der Hafenverein werde bei allen Vorschlägen tatkräftig mithelfen, jedoch benötige man auch die Stadt bei der Umsetzung. Man wolle in Kürze mit den Kommunalpolitikern einen Vor-Ort-Termin vereinbaren, um die Punkte, die dem Hafenverein wichtig sind, gemeinsam zu erörtern. Bürgermeister Wilhelm Gebhard und die Vertreter der CDU haben ihre Teilnahme wie auch Unterstützung zugesagt.

 

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