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Seit einigen Monaten ist der Betrieb des
ehemaligen Wanfrieder Traditionsunternehmens
Elefant-Schleifmittel GmbH eingestellt worden. Nach den
vorliegenden Informationen sind die Produktionsmaschinen
durch den eingesetzten Insolvenzverwalter an den ehemaligen
Wettbewerber „Awuko-Schleifmittelwerk“ aus Hann. Münden
verkauft worden. Diese sind bereits komplett demontiert und
abtransportiert worden. Aus Sicht der CDU-Fraktion wird es
aus den genannten Fakten daher unwahrscheinlich sein, dass
am Standort Wanfried jemals wieder Schleifmittel produziert
wird. „So traurig die Tatsache ist, dass damit eine über
100-jährige Industrietradition in Wanfried zu Ende gegangen
ist, umso konsequenter müssen wir jetzt für die
leerstehenden Gebäude und für das Grundstück ein
Zukunftskonzept erarbeiten, will man beides erhalten und
wieder einer sinnvollen Nutzung zuführen“, so Jutta Niklass,
Mitglied der CDU-Fraktion im Wanfrieder Stadtparlament.
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So traurig die Tatsache ist, dass damit eine
über 100-jährige Industrietradition in Wanfried zu Ende
gegangen ist, umso konsequenter muss jetzt für die
leerstehenden Gebäude und für das Grundstück ein
Zukunftskonzept erarbeitet werden, will man beides erhalten
und wieder einer sinnvollen Nutzung zuführen.
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Aus Sicht der Wanfrieder CDU stehen die
Chancen dafür gut. Das Interesse an Wanfried ist durch die
stetige Medienpräsenz deutlich gestiegen, Ideen halten
Einzug in der Stadt, motivierte und engagierte Wanfrieder
Bürger und Neubürger packen an, investieren und bringen sich
mit sinnvollen und guten Projekten ein. Das sind gute
Voraussetzungen auch für dieses Grundstück mit den
dazugehörigen Gebäuden. „Besonders die einzigartige Lage
zeichnet sich aus und könnte einem Zukunftskonzept einen
positiven Rahmen geben“, so Niklass. Ideengeber für den
Antrag waren Jutta Niklass, Ute Baden, Annegret Bamberg und
Uwe Eberhardt, die für die CDU-Bürgerliste bei der
anstehenden Kommunalwahl kandidieren und sich besonders dem
Themenfeld „Tourismus“ widmen möchten. Bei einem Ortstermin
wurde die Idee gegenüber der Fraktionsvorsitzenden Ilse v.
Scharfenberg, Bürgermeister Wilhelm Gebhard und Bau- u.
Planungsausschuss-vorsitzendem Harald Wagner erläutert.
Fraktionsvorsitzende Ilse v. Scharfenberg nahm die Idee
gerne auf und stimmte der Einbringung des Antrags sofort zu.
Der Antragstext lautet: Der Magistrat der Stadt Wanfried
wird gebeten, gemeinsam mit dem rechtmäßigen Eigentümer
sowie weiteren Akteuren aus Wirtschafts- und
Tourismusförderung für das ehemalige >Schmirgelwerk< ein
Zukunftskonzept zu erarbeiten. Hierzu sind zunächst die
Eigentumsverhältnisse und die aktuelle Situation im
laufenden Insolvenzverfahren des Betriebes in Erfahrung zu
bringen.
„Dabei zielt man nicht allein auf eine touristische Nutzung
ab, obwohl das Gelände auf der sogenannten >Griesinsel<
direkt an der Werra hervorragende Voraussetzungen für eine
touristische Nutzung biete,“ so v. Scharfenberg. Vielmehr
möge der Magistrat mit Bürgermeister Gebhard und den o.g.
Institutionen in alle Richtungen denken und verschiedene
Nutzungsmöglichkeiten erarbeiten. Ein Zukunftskonzept,
welches in einem Exposée münden sollte, soll sowohl die
wirtschaftliche als auch die touristische Nutzung offen
lassen, um es verschiedenen Interessengruppen und
potentiellen Investoren vorstellen zu können. Ferner sollte
es auch die vorhandene Infrastruktur sowie die
Gesamtsituation Wanfrieds mit allen vorhandenen
Möglichkeiten beschreiben. Und da hat Wanfried viel zu
bieten, sind sich alle einig. „Gedanken, dass das ehemalige
Schleifmittelwerk bspw. auch für Künstler ein geeigneter und
reizvoller Standort wäre, sind bereits auch schon von
auswärtigen Interessenten gegenüber der StadtWanfried
artikuliert worden,“ so der Bürgermeister. „Daher sei das
Ansinnen der CDU-Fraktion keineswegs unrealistisch“, so
Gebhard. Er betont abschließend, dass “beinahe jede Nutzung
besser sei, als der derzeitige Leerstand. Er begrüße deshalb
ausdrücklich den Vorstoß der CDU-Fraktion.
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